Aktuelles

Der Bürgermeister und der Jamaica dominierte Rat ist für einwandfrei belegte Fakten nicht zugänglich und hält stur am einmal eingeschlagenen Weg fest.


Die Anliegen der unmittelbar betroffen Bürger in Sachen Autohof werden schlicht und einfach ignoriert.

In gleicher Art und Weise geht man mit der Bürgerinitiative –unser Elsdorf, jetzt nicht aufgeben!- in Sachen Verkauf des Ascheplatzes, Parkplatzes und Grünanlagen in Angelsdorf an einen Investor um. Dort spricht die Verwaltung von einem Einkaufszentrum und einer Wohnbebauung.

So darf man mit den Elsdorfer Bürgerinnen und Bürgern nicht umgehen. Jetzt haben wir die Demokratie in die Hand genommen und zwei Bürgerbegehren bei der Stadt Elsdorf angemeldet. Um die Bürgerbegehren dem Rat zur Entscheidung vorlegen zu können benötigen wir für jedes die Unterschrift von 1.437 Bürgern. Unterschriftsberechtigt sind alle Bürger mit Hauptwohnsitz in Elsdorf, deutscher oder EU Staatsangehörigkeit und vollendetem 16. Lebensjahr.

Die Unterschriftenliste sowie eine separate Information zum Thema Sportplatz Angelsdorf finden Sie hier zum download. Bitte nutzen Sie die Möglichkeit zur direkten Demokratie und lassen uns Ihre Unterschriften zukommen. Wichtig:

Jeder Wahlberechtigte hat eine Stimme.

Sommerinterview des Bürgermeisters A.Heller


Unser Bürgermeister Andreas Heller hat sich im Sommerinterview in der Werbepost (2.8.2017) abfällig über Bürgerinitiativen geäußert. Er meinte, die Bürgerbeteiligung laufe nach dem Motto: Ängste schüren, Unwahrheiten verbreiten und Dinge unterstellen, die gar nicht so sind. Wir stellen in Sachen Autohof unsere aufklärenden, durch Akten und Dokumente belastbaren Aussagen der Rundbriefe an die Heppendorfer Bürgerschaft ins Netz, damit er prüfen kann, was denn daran unwahr sei. Wer uns und ihm misstraut, der möge eine Akteneinsicht im Rathaus von Elsdorf und in der Bezirksregierung Köln  beantragen (wir haben es getan) und sich selbst überzeugen. Wer den Souverän in Teilen, nämlich die  skeptische Bürgerschaft, derart verleumdet, der sollte sich schämen, besser noch den Hut nehmen.

Der Regionalrat Köln stimmt in seiner Sitzung am 07.07.2017 der Regionalplanänderung zu. Soweit die Staatskanzlei im Zuge der Prüfung keine Einwände aufzeigt wird die Regionalplanänderung kommen. Der Ball liegt dann endgültig in Elsdorf.


Stadtrat von Kerpen kippt Beschluss zum Flächentausch im Flurbereinigungsverfahren.


Am 20.12.2016 nimmt der Stadtrat von Kerpen die Zustimmung zum Flächentausch mit der Stadt Elsdorf zurück. Der Stadtrat nutz diese Möglichkeit um seine Bürger vor dem drohenden Autohof zu schützen.

Damit steht eine weitere, dringend benötigte Fläche für die Autohofplanung nicht mehr zur Verfügung. Die erste Fläche wurde (wir berichteten)  von der katholischen Kirchengemeinde nicht zur Verfügung gestellt.

 

Was nun?

Alles zwei Nummern kleiner?

Das Planungsprojekt zu den Akten legen?

Für das Autohof-Vorhaben dürfte der Platz wohl kaum auskömmlich sein.

Die LKW Stellplätze für die Brummi – Fahrer könnten auch woanders direkt an die Autobahn gebaut werden.

Sowohl die Stadt Elsdorf als auch das planenden Konsortium hüllen sich in Schweigen.

Quelle Darstellung Autohof: Vorlage 07 Regionalrat, Drucksache RR 114/2015

Quelle Darstellung Autohof: Vorlage 07 Regionalrat, Drucksache RR 114/2015

Quelle Karte: Vorlage 07 Regionalrat, Drucksache RR 114/2015

Quelle Karte: Vorlage 07 Regionalrat, Drucksache RR 114/2015

Sollte der „Autohof im Elsdorfer Süden“ wider alle Erwartungen realisiert werden, so trifft die Aher Bürgerschaft eine unangenehme Erkenntnis, dass ihnen nämlich dann ein Schleichweg ins Hause steht. Die K34 würde sich dann für den LKW-Verkehr als die beste Abkürzung erweisen, um von der A4 auf die A61 zu gelangen und umgekehrt

Ein Lichtblick


Ein Großteil der Planungsfläche für den „Autohof im Elsdorfer Süden“ ist im Eigentum und Besitz der katholischen St. Dionysius Gemeinde in Heppendorf (s. Abbildung). Der Kirchenvorstand dieser Gemeinde hat nun eindeutig und klar entschieden, dass ein Verkauf der für die Autohofplanung erforderlichen Grundstücke nicht in Frage kommt.

Nach dem zwischenzeitlich vorliegenden Presseartikel aus dem Kölner Stadt-Anzeiger und der Kölnischen Rundschau kann diese Aussage bestätigt werden. Der Kirchenvorstand hat sich sogar derart positioniert, dass es an die Stadt oder etwaige Investoren

  1. keinen Verkauft geben wird und
  2. eine Verpachtung ausschließlich zur landwirtschaftlichen Nutzung erfolgt.

Die Mehrheit der Heppendorfer Bürger/-innen bedankt sich herzlich und respektvoll beim Kirchenvorstand.

Auf Grund dieser souveränen Entscheidung funktioniert die dem Antrag zur Änderung des Regionalplanes zu Grunde liegende Autohofplanung nicht mehr.

Nach Recherche liegen die Grundstücke (s. Abbildung) exakt im Bereich der geplanten Zufahrt über einen neu zu errichtenden Kreisverkehr an der K16 und der Karl-Ferdinand-Braun-Straße.

Abbildung: Offizielles Plangebiet des Autohofs mit den drei Parzellen 22, 23, 24 des Flurstücks 66 der St. Dionysius Gemeinde (von Hand eingetragen, grün umrandet).

Nach Auskunft des zuständigen Dezernates der Bezirksregierung Köln vom 23.09.2016 spielt dieser neue Umstand jedoch keine Rolle bei der weiteren Antragsbearbeitung zur Regionalplanänderung. Das Verfahren läuft einfach weiter.

Es kann lediglich durch die Stadt Elsdorf als Antragstellerin gestoppt werden, in dem der Antrag zurückgezogen wird.

Es liegt also an der örtlichen Politik das Verfahren zu beenden!

Unser neuer Bürgermeister Andreas Heller als Verwaltungschef hat bei einer Anfrage in der Ratssitzung vom 20.09.2016 bereits erklärt, dass er für die Verwaltung keinen Handlungsbedarf im obigen Sinne sieht, da ein Beschluss des zuständigen Ausschusses für Bau- und Planung vorliegt.

Also liegt die Entscheidung beim Ausschuss für Bau und Planung (BauPlanA) unter der Leitung von Toni Heller.

Der BauPlanA hat 2013 auf der Grundlage der von der Veraltung und des damaligen Bürgermeisters Effertz vorgelegten Unterlagen entschieden. Die haben das Blaue vom Himmel gelobt.

Nun sind alle schlauer. Es ergibt sich eine völlig andere Sachlage. Der Bedarf an LKW-Stellplätzen in dem zuständigen Autobahn-Abschnitt ist widerlegt, der Nutzen für Elsdorf an Gewerbesteuern und Arbeitsplätzen ist widerlegt, die Wirtschaftlichkeit des Autohofs ist sehr fraglich, die Investoren laufen weg. Die angeblich verkaufswilligen Grundeigentümer widerlegen die Vermutung der Stadtverwaltung. Die Stadt Kerpen wird nicht kooperieren. Was muss noch geschehen, die Planung eines Investors, der inzwischen nicht mehr Investor ist, als Flop zu erkennen? Ein Ausstieg ist souverän!

Hoffentlich erkennen die Ausschussmitglieder dies und veranlassen eine Rücknahme des Antrages auf Regionalplanänderung. Was mit dem Ratsbeschluss in Sachen Obstwiese möglich war, sollte in Sachen Autohof ebenfalls möglich sein. Alles andere führte nur zur weiteren Bindung von Ressourcen im Rathaus und Verschwendung von Mitteln in der Bezirksregierung Köln und in Elsdorf.

Presse

Termine

08.11.2016, 17:00 Uhr, Ausschuss für Bau- und Planung der Stadt Elsdorf


Wir wollen viele Fragen zur aktuellen Lage stellen. Fahren Sie mit uns gemeinsam zum Rathaus. Ein kostenloser Bus fährt am 08.11. um 16:30 ab Dorfplatz Heppendorf.

02.06.2016, 17:00 Uhr, Kreistagssitzung


In dieser Kreistagssitzung wird der Autohof Thema sein. Im Zuge des TOP Einwohnerfragestunde können wir unsere Fragen an den Kreistag richten. Es wäre ein beeindruckendes Zeichen, wenn uns viele Heppendorfer/-innen durch Anwesenheit unterstützen könnten. Wir bitten um rege Teilnahme. Die Sitzung findet im Kreistag, Willy-Brandt-Platz 1, 50126 Bergheim, großer Sitzungssaal (Ebene E KT1) statt.

IHB-Stammtisch


Wir laden hiermit alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum regelmäßigen Stammtisch ein. Diskutieren Sie immer am zweiten Freitag im Monat (11.11., 09.12., 13.01) mit uns über das Thema Autohof, unsere zukünftigen Aktivitäten u.v.m. Der Stammtisch findet um 19:00 Uhr in der Gaststätte zum goldenen Schuss, Im Winkel, 50189 Elsdorf - Heppendorf statt. Wir freuen uns auf rege Teilnahme und spannende Diskussionen.

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